
Vereinschronik
50 Jahre TPV Burg Unterbäch
Unsere Vereinschronik
Die Geschichte des Tambouren- und Pfeifervereins „Burg" Unterbäch ist geprägt von Tradition, Engagement und stetiger Weiterentwicklung. Von den ersten zaghaften Trommelschlägen bis hin zu grossen Erfolgen bei Wettspielen und der Organisation bedeutender Feste hat der Verein über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben des Dorfes aktiv mitgestaltet. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 hat der Verein eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen, die von zahlreichen Erfolgen und besonderen Momenten begleitet wurde.



Die ersten Trommelschläge
Am Segensonntag 1975 erklangen erstmals Trommelschläge in Unterbäch, als Anton Bittel mit einer geliehenen Trommel sein Können präsentierte. Die Begeisterung war gross: Bereits eine Woche später trafen sich 14 Anfänger zur ersten Übung, die den Grundstein für den Tambourenverein legte.
Gründung des Vereins
Nach einem Jahr intensiven Übens war es am 13. Juli 1976 so weit: Der Tambourenverein „Burg" Unterbäch wurde offiziell gegründet. In einer feierlichen Gründungsversammlung setzten sich folgende Mitglieder als erste Führungsspitze des Vereins durch:
- Präsident: Moritz Zurbriggen
- Vizepräsident: Edy Weissen
- Instruktor: Anton Bittel
- Vize-Instruktor: Konrad Zenhäusern
- Aktuar: André Furrer
- Kassier: Norbert Weissen
- Materialverwalter: Elias Furrer
- Tambour: Fabian Weissen
Beitritt zum OWTPV
Am 1. März 1977 trat der Verein dem Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferverband bei und nahm im selben Jahr erstmals am Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Mund teil. Dies war der Startschuss für viele weitere erfolgreiche Wettspiel- und Vereinsaktivitäten.
Vereinsbanner und erste Höhepunkte
Am 10. Juni 1978 wurde das erste Vereinsbanner feierlich eingeweiht. Elisabeth Theler und Roman Weissen fungierten als Paten, und Moritz Weissen trug stolz die neue Fahne. Dieses Banner symbolisierte den Aufbruch des Vereins in eine neue Phase.



Die Pfeifer kommen dazu
1979 entschloss sich der Verein, auch Pfeifer in seine Reihen aufzunehmen. Pfeiferinstruktor Erich Schmid und seine Schülerin Eve-Marie Schnydrig führten die erste Pfeiferübung im Oktober durch. 1981 traten die ersten Pfeifer des Vereins beim Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Visperterminen öffentlich auf.


Neue Uniform
Im Jahr 1982 beschloss man eine Uniform anzuschaffen. Gregor Zenhäusern und Pfammatter Walter rekonstruierten eine historische Uniform – die Reisläufertracht aus dem 15.–16. Jahrhundert. Im August 1985 wurde sie feierlich von H.H. Pfarrer Peter Seiler eingeweiht.
Militärtambouren
Seit der Vereinsgründung bildete der Verein erfolgreich Nachwuchs aus. 10 Militärtambouren wurden hervorgebracht. Heute zählen 11 aktive Militärtambouren zum Verein.
Ein eigener Vereinsraum
Der Verein konnte 1990 sein erstes eigenes Vereinslokal einrichten, das von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. In Fronarbeit wurde es ausgebaut und diente fortan als Begegnungsort für die Mitglieder. Dies war ein weiterer Schritt in Richtung Vereinsfestigung.
Bezirkswettspiele und Nachwuchsförderung
1994 führte der Verein erstmals die Bezirkswettspiele in Unterbäch durch, die als wichtige Vorbereitung für die Oberwalliser Wettspiele dienten und später von anderen Bezirksvereinen übernommen wurden.




OWTPF in Unterbäch und ETPF in Solothurn
Erstmals konnten wir 1998 ein Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest durchführen. Unter dem Präsidium von Richard Vogel wurde dieser Anlass ein grosser Erfolg. Stolzer Verbandsfähnrich war Weissen Norbert.
Nur eine Woche später konnte der Verein beim Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfest in Solothurn mit der Sektion den Schweizermeistertitel in der Kategorie S3 erringen – ein bedeutender Meilenstein.
25 Jahre und ein unvergessliches Konzert
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums veranstaltete der Verein ein grosses Jubiläumskonzert, welches auch viele Ehemalige anlockte. Dies war ein Moment der Besinnung an die Anfänge des Vereins und gleichzeitig eine Feier des Erreichten.
Neue Uniform und Fahnenweihe
Anlässlich des 50. Bezirksfest wurde die neue Vereinsuniform und die neue Fahne eingeweiht, mit Fahnengotta Brunner Angelica und Fahnengetti Gregor Zenhäusern.
Kreativität und Zusammenhalt in Krisenzeiten
Die Covid-19-Pandemie stellte den Verein vor grosse Herausforderungen. Proben, Anlässe und Feste mussten abgesagt werden. Dennoch blieb die Ahnenmusik lebendig: Online-Proben, kleine Gruppenübungen und ein feierlicher Zapfenstreich 2020 symbolisierten Hoffnung und Zusammenhalt. Mit dem Neustart der Aktivitäten 2022 konnte der Verein wieder an Wettspielen teilnehmen und grosse Erfolge feiern.
Ein neues Kapitel
Im Mai feierte der Verein mit einem Konzert nach fünf Jahren Bühnenpause ein weiteres musikalisches Highlight.
Aufbruch in die Zukunft
Im Jahr 2024 präsentierte der Verein mit Stolz sein Logo und das Motto „EWIGI LIEBI" für das Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest 2026 in Unterbäch. Die Vorbereitungen, unter OK-Präsident Bernhard Vogel, laufen auf Hochtouren, und der Verein blickt mit Zuversicht und Begeisterung in die Zukunft. Wir hoffen auf ein gelungenes Fest.



Die ersten Trommelschläge
Am Segensonntag 1975 erklangen erstmals Trommelschläge in Unterbäch, als Anton Bittel mit einer geliehenen Trommel sein Können präsentierte. Die Begeisterung war gross: Bereits eine Woche später trafen sich 14 Anfänger zur ersten Übung, die den Grundstein für den Tambourenverein legte.
Gründung des Vereins
Nach einem Jahr intensiven Übens war es am 13. Juli 1976 so weit: Der Tambourenverein „Burg" Unterbäch wurde offiziell gegründet. In einer feierlichen Gründungsversammlung setzten sich folgende Mitglieder als erste Führungsspitze des Vereins durch:
- Präsident: Moritz Zurbriggen
- Vizepräsident: Edy Weissen
- Instruktor: Anton Bittel
- Vize-Instruktor: Konrad Zenhäusern
- Aktuar: André Furrer
- Kassier: Norbert Weissen
- Materialverwalter: Elias Furrer
- Tambour: Fabian Weissen
Beitritt zum OWTPV
Am 1. März 1977 trat der Verein dem Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferverband bei und nahm im selben Jahr erstmals am Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Mund teil. Dies war der Startschuss für viele weitere erfolgreiche Wettspiel- und Vereinsaktivitäten.
Vereinsbanner und erste Höhepunkte
Am 10. Juni 1978 wurde das erste Vereinsbanner feierlich eingeweiht. Elisabeth Theler und Roman Weissen fungierten als Paten, und Moritz Weissen trug stolz die neue Fahne. Dieses Banner symbolisierte den Aufbruch des Vereins in eine neue Phase.



Die Pfeifer kommen dazu
1979 entschloss sich der Verein, auch Pfeifer in seine Reihen aufzunehmen. Pfeiferinstruktor Erich Schmid und seine Schülerin Eve-Marie Schnydrig führten die erste Pfeiferübung im Oktober durch. 1981 traten die ersten Pfeifer des Vereins beim Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Visperterminen öffentlich auf.


Neue Uniform
Im Jahr 1982 beschloss man eine Uniform anzuschaffen. Gregor Zenhäusern und Pfammatter Walter rekonstruierten eine historische Uniform – die Reisläufertracht aus dem 15.–16. Jahrhundert. Im August 1985 wurde sie feierlich von H.H. Pfarrer Peter Seiler eingeweiht.
Militärtambouren
Seit der Vereinsgründung bildete der Verein erfolgreich Nachwuchs aus. 10 Militärtambouren wurden hervorgebracht. Heute zählen 11 aktive Militärtambouren zum Verein.
Ein eigener Vereinsraum
Der Verein konnte 1990 sein erstes eigenes Vereinslokal einrichten, das von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. In Fronarbeit wurde es ausgebaut und diente fortan als Begegnungsort für die Mitglieder. Dies war ein weiterer Schritt in Richtung Vereinsfestigung.
Bezirkswettspiele und Nachwuchsförderung
1994 führte der Verein erstmals die Bezirkswettspiele in Unterbäch durch, die als wichtige Vorbereitung für die Oberwalliser Wettspiele dienten und später von anderen Bezirksvereinen übernommen wurden.




OWTPF in Unterbäch und ETPF in Solothurn
Erstmals konnten wir 1998 ein Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest durchführen. Unter dem Präsidium von Richard Vogel wurde dieser Anlass ein grosser Erfolg. Stolzer Verbandsfähnrich war Weissen Norbert.
Nur eine Woche später konnte der Verein beim Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfest in Solothurn mit der Sektion den Schweizermeistertitel in der Kategorie S3 erringen – ein bedeutender Meilenstein.
25 Jahre und ein unvergessliches Konzert
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums veranstaltete der Verein ein grosses Jubiläumskonzert, welches auch viele Ehemalige anlockte. Dies war ein Moment der Besinnung an die Anfänge des Vereins und gleichzeitig eine Feier des Erreichten.
Neue Uniform und Fahnenweihe
Anlässlich des 50. Bezirksfest wurde die neue Vereinsuniform und die neue Fahne eingeweiht, mit Fahnengotta Brunner Angelica und Fahnengetti Gregor Zenhäusern.
Kreativität und Zusammenhalt in Krisenzeiten
Die Covid-19-Pandemie stellte den Verein vor grosse Herausforderungen. Proben, Anlässe und Feste mussten abgesagt werden. Dennoch blieb die Ahnenmusik lebendig: Online-Proben, kleine Gruppenübungen und ein feierlicher Zapfenstreich 2020 symbolisierten Hoffnung und Zusammenhalt. Mit dem Neustart der Aktivitäten 2022 konnte der Verein wieder an Wettspielen teilnehmen und grosse Erfolge feiern.
Ein neues Kapitel
Im Mai feierte der Verein mit einem Konzert nach fünf Jahren Bühnenpause ein weiteres musikalisches Highlight.
Aufbruch in die Zukunft
Im Jahr 2024 präsentierte der Verein mit Stolz sein Logo und das Motto „EWIGI LIEBI" für das Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest 2026 in Unterbäch. Die Vorbereitungen, unter OK-Präsident Bernhard Vogel, laufen auf Hochtouren, und der Verein blickt mit Zuversicht und Begeisterung in die Zukunft. Wir hoffen auf ein gelungenes Fest.
Die Vereinsgeschichte des Tambouren- und Pfeifervereins „Burg" Unterbäch ist ein faszinierendes Beispiel für Tradition, Leidenschaft und Zusammenhalt. Mit „EWIGI LIEBI" wird der Verein auch in den kommenden Jahren weiterhin die Trommeln und Pfeifen erklingen lassen und die Geschichte fortschreiben.